Vernissage am 1. Mai inspirierend

Die Vernissage der Künstlerin Andrea Conradi war ein Erfolg.

Die Besucherinnen und Besucher waren begeistert, die Stimmung war sehr gut und ein Bild ist bereits verkauft, drei sind reserviert.


Es ist noch bis zum 17. Mai möglich die Ausstellung komplett zu betrachten, danach werden die Bilder ihre neue Bleibe bei den neuen Eigentümerinnen und Eigentümern finden.

 

Nach einer kurzweiligen allgemeinen Einführunge, gab uns die Künstlerin Andrea Conradi die Möglichkeit jedem Bild individuell zu begegnen. Die EIndrücke der Betrahtenden wurden aufgegriffen und Conradi brachte und die Umstände nahe, unter denen das jeweilige Bild entstanden ist.
Für die, die nicht dabei sein konnten, gibt es >>hier die Möglichkeit den Einführungstext der Künstlerin zu lesen.
Darin beschreibt Conradi, wie sie in ihrer Arbeit als Kinder- und Jugendpsychiaterin iimmer wieder erfährt, wie die Direktheit der Formen und Farben eine ganz eigene Wirkung bei jeder und jedem entfalten.


Räuberleiter zum Unbewussten

- Nicht Sichtbares sichtbar machen

 

Die Künstlerin Andrea Conradi

Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Andrea Conradi beschreibt ihr eigenes Malen als einen Drang: "Nicht Sichtbares sichtbar zu machen, oder erahnen zu lassen".

 

Die Bilder sind teils abstrakt, teils symbolhaft-surrealistisch, teils gegenständlich – doch auch in den letzteren geht es darum, eher eine Ebene tiefer zu kommen als die Welt der gegenständlichen Dinge zu zeigen.

 

Nicht Sichtbares: Das sind zum einen Gefühle, das Unterbewusste. Zum anderen, so Conradi "das, was hinter den Dingen liegt".

 

Hauptberuflich beschäftigt sich Andrea Conradi als Kinder- und Jugendpsychiaterin und Psychotherapeutin nicht nur mit dem sehr realen Alltagsleben ihrer Klientinnen und Klienten, sondern auch mit den Kräften in Seele und Geist, die auf dem Weg zu Gesundheit und Heil-Sein unterstützen können. Das, woraus Menschen Kraft und Hoffnung schöpfen können - und natürlich auch die Auseinandersetzung mit den Schatten, dem Dunklen.

 

Conradi möchte, dass das sinnliche Erleben der Bilder, der Farben und Formen eine Anregung zur Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen ist, eine "Räuberleiter" zum Unbewussten und zum Selbst.

 

In ihren Bildern, so abstrakt oder symbolhaft sie auch sind, findet sich oft viel Bewegung, viel Farbe wieder: Was in Bewegung ist, entwickelt sich. In aller Bewegung gilt es aber auch einen inneren Ruhepunkt zu finden, oder vielleicht besser, eine innere Kraft und Energie.

Diese Energie - "das, was hinter den Dingen liegt" beschäftigt sie. Dies drückt sie in Acryl und Öl aus: Dabei lässt sie das eine Mal Farben und Formen tanzen, ein anderes Mal zeigt sie Momente der Stille.

 

Die Hälfte des Erlöses der verkauften Bilder wird an das Netz Bangladesch gespendet

Entlang der Flüsse in Nordbangladesch gestaltet die ärmste Bevölkerung aktiv den Schutz vor Fluten, Bodenerosion und Hunger.

 

Netz Bangladesch ist eine Non-Profit-Organistion, die sich seit 25 Jahren gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern für eine nachhaltige Unterstützung der ärmsten Menschen einsetzt, z.B. durch Startkapital für Saatgut, Pacht, Nutztiere und Schulungen. Die Projektteilnehmerinnen gründen Dorfgruppen, in denen sie sich gegenseitig unterstützen. Diese wiederum sind zu Selbsthilfe-Verbänden zusammengeschlossen, stellen sich gegen behördliche Korruption und setzen sich für die Rechte ihrer Mitglieder ein. Grundbildung und Menschenrechte sind weitere Projektbereiche.

www.bangladesch.org

www.end-extreme-poverty.org

 

Andrea Conradi lernte als Medizinstudentin Bengali und verbrachte zwei Monate an einem öffentlichen Krankenhaus in Kalkutta.

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